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Hazard

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Ich lese gerade

Obsession
Simon Beckett
Er ist wieder da
Timur Vermes, Christoph Maria Herbst
Nine Stories
J.D. Salinger
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Teil 1-7 Gesamtausgabe (À la recherche du temps perdu #1-7)
Marcel Proust, Peter Matic
The Complete Calvin and Hobbes
Bill Watterson
Schmidt liest Proust
Jochen Schmidt
Einmal durch die Hölle und zurück
Josh Bazell, Thomas Gunkel, Malte Krutzsch
By Its Cover (Commissario Brunetti, #23)
Donna Leon
Die historischen Romane
Umberto Eco, Burkhart Kroeber, Philipp Blom
Hunkeler und die Augen des Ödipus - Hansjörg Schneider Hansjörg Schneider schickt Kommissär Hunkeler in Hunkeler und die Augen des Ödipus in die wohlverdiente Pension. Dessen letzter Fall dreht sich um den verschwundenen Theaterintendanten Vetter. Der Fall wird nicht mehr zur Dienstzeit des Kommissärs gelöst und so macht er sich als Privatmann auf, um im Theater- und im Hafenmilieu auf eigene Faust zu recherchieren.
Das Buch liest sich gut, die Sprache ist flüssig und recht einfach gehalten. Schneider kreiert interessante Charaktere, die allerdings nicht alle zu überzeugen wissen. Etwas nervig ist, dass Hunkeler permanent in irgendeine Kneipe einkehrt, egal wann, egal wo und des Öfteren von nicht nachvollziehbaren Gemütsschwankungen heimgesucht wird; vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass er gerade eine große Veränderung in seinem Leben durchmachen muss.
Schneider wählte für dieses Buch mit dem Basler Theater und dem Rheinhafen im Dreiländereck interessante Milieus und kann diese auch gut beschreiben. Dabei legt er gar nicht so viel Wert auf die Lösung des Falles, die eher in den Hintergrund tritt, als viel mehr auf die Charakterstudie der beteiligten Personen. Wer also einen spannenden Krimi erwartet sollte sich nach anderen Büchern umsehen.
Insgesamt halte ich das Buch für einen soliden Roman - jedoch keinen lesenswerten Krimi, was der Klappentext eigentlich aussagt - der vor allem reizvoll ist, wenn man die beschriebene Umgebung Basels zumindest ein wenig kennt.